Info
Die Sockel 1366 Modelle von Intel repräsentieren die
High-End-Liga des CPU-Herstellers. Von den kleineren Verwandten für Sockel 1156
trennen sie vor allem die bessere Grafikkarten- und Speicheranbindung. Dank
Triple-Channel Unterstützung kann die Speicherbandbreite gegenüber Dual-Channel
nochmals gesteigert werden, wozu entsprechend mindestens drei DDR3-Module
erforderlich sind.
Darüber hinaus stehen in Zusammenarbeit mit dem X58
Chipsatz mehr PCIe Lanes zur Verfügung. Dies zahlt sich vor allem bei der
Nutzung mehrerer Grafikkarten in einem Crossfire oder SLI Verbund aus. Die
direkte Anbindung garantiert zudem gegenüber Zusatzchips - eine alternative
Möglichkeit, um die Anzahl der PCIe Lanes zu erhöhen - geringere Latenzen.
Gerade für Gaming-Systeme mit hohen Grafikanforderungen ist ein Sockel 1366
System daher die erste Wahl.
Dank HT (HyperThreading) werden neben den vier physischen Kernen vier
weitere virtualisiert. Damit kann die CPU noch flexibler auf
Multi-Thread-optimierte Anwendungen reagieren. Auch der Level-3-Cache ist mit
acht Megabyte sehr üppig bestückt.
Der Einbau des Prozessors sollte
vorsichtig erfolgen, da die Pins leicht verbiegen können. Da die CPU bei
unsachgemäßer Behandlung irreparabel beschädigt werden kann, erfolgt die Montage
auf eigene Gefahr. Bevor die CPU berührt wird, ist auf eine elektrostatische
Entladung des Körpers zu achten. Ein Betrieb der CPU außerhalb der
Spezifikationen (Übertaktung etc.) erfolgt auf eigene Gefahr.